Endlich wieder Abwechslung – von den vielen coolen und lässigen Streetstyles der Modewelt habe ich zumindest heute erst einmal genug. Für mich muss es auch mal was Anderes sein, das man nicht schon zigmal online gesehen hat. Oder zumindest schon sehr lange nicht mehr, wie den heutigen 60s Retro-Look.

Als ich in der Schule war, kam es sehr selten vor, dass man mal das Gleiche anhatte wie ein anderer Klassenkamerad. Falls es doch mal passiert ist, dann nur, um Zugehörigkeit zu zeigen (z.B. beste Freundinnen, die das gleiche Shirt tragen, oder die Gruppe der „Alternativen“, die alle Chucks tragen). Das ist heute nicht anders, aber ich habe das Gefühl, dass vor allem in der Bloggerszene Looks millionenfach getragen und geteilt werden. Klar will man die Trends als Blogger auch verfolgen, aber manchmal hilft es, den Blick in eine andere Richtung als die große Masse zu lenken.

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Zeitreise in die 60s – Bring Mod back!

Bei meinem 60s Retro-Look war ich natürlich von Twiggy inspiriert. Die kurzen Haare und das dramatische Augen Make-Up fand ich schon immer klasse. Ihre androgyne Figur hat sie in ihrer Jugend immer mit kurzen Kleidern oder Röcken betont, gepaart mit aufregenden Mustern.

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Auch heute geht der 60s Retro-Look gut auf. Kombiniert man die grafischen Elemente aus dem kurzen Rock mit einem Top mit Trompeten Ärmeln, entsteht ein schöner Mix aus retro und modern. Die Stiefel im Vinyllook mit durchsichtigem Absatz hätte man in den 60er Jahren aber vermutlich noch nicht gekannt 🙂 Mit aktuellen Trendteilen und typischen 60er Jahre-Pieces lässt sich die britische Mod-Bewegung in die heutige Zeit übertragen.

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Immer trendy oder einfach mal anders?

Aber um auf den Grundgedanken zurück zu kommen: elegante und ausgefallene Streetstyles finde ich auch toll und pinne diese fleißig auf Pinterest. Aber gerade aus Blogger-Sicht wirkt es manchmal, als gäbe es in der Mode immer diesen Tunnelblick, dass man alles so machen müsse wie die anderen, um in zu sein und als Fashionblogger wahrgenommen zu werden. Dabei leben Trends und Mode ja eigentlich davon, dass es einer auch mal anders macht als die große Masse, um Veränderung in den Status Quo zu bringen.

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Top: Asos (ähnlich hier*)

Rock: H&M (ähnlich hier*)

Tasche: Lauren Raph Lauren (ähnlich hier*)

Stiefelletten: Public Desire

Wie seht ihr das – seht ihr lieber durch die “typischen” Fashionlooks auf Instagram, Pinterest und Co, oder findet ihr auch Looks abseits vom Mainstream spannend? Und was würdet ihr hier auf dem Blog lieber sehen? Ich würde mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren eure Meinung dazu teilt!

LG, Biene

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