Oder auch: der Bananen-Look! Liebe Leute, die Woche auf Sizilien hat mir sehr gut getan – Sonne tanken, faullenzen, lesen, aromatisches Obst und Gemüse aus der Region genießen; So müssen Ferien aussehen! Mit dabei auch mein leuchtend gelbes, bodenlanges Sommerkleid, das ich bis dahin noch gar nicht ausführen konnte, weil, naja, Sommer in Norddeutschland…

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Sizilien hat es wetter-technisch auf jeden Fall hergegeben, das gute Stück endlich auszuführen. Das traumschöne Neckholder-Kleid ist mit den perlenbestickten Sandalen und den süßen, goldenen Klebetattoos von Catrice schon ein komplettes Sommeroutfit, ist für die abenteuerliche Landschaft Siziliens aber fast schon zu lieblich.

Unsere Basis befand sich im östlich gelegenen Acireale, der „Stadt der 100 Glocken“. Der Name leitet sich von der hohen Dichte an Kirchen in der Stadt ab. Genauer gesagt, die Unterkunft selbst lag unter Acireale, einige steil abschüssige Höhenmeter weiter Richtung Klippe. Eine schmale, steile Straße (durch die gerade so ein Auto passt – Pech gehabt bei Gegenverkehr!) führte zu unserem Haus mit Blick auf das offene Meer. Eine traumhafte Aussicht, aber da hieß es täglich: Beinmuskel-Training! Denn steile Kletteraktionen waren nicht nur zu unserer Unterkunft, sondern auch in anderen Städten wie Catania oder Taormina angesagt. Letztere lässt sich nur per Auto oder Bus über eine waghalsige schmale Straße erreichen. Die Busfahrer nehmen es aber ganz gelassen, dass sie direkt am Abhang entlang fahren…

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Kleid: ASOS | Sandalen: Inuovo* | Klebetattoos: Catrice*

Das Sommerkleid hätte anstelle von Kletterstiefel und Trekkinghose vermutlich besser weiterhin im Schrank bleiben können! Aber was soll’s, ich hab meine süßesten Sommerklamotten in den Urlaub mitgebracht und hab sie dann verdammt nochmal endlich getragen – bei Kletteraktionen und bei Temperaturen um die 30 Grad.

Aber auch, wenn die Landschaft einen beim Erkunden körperlich herausfordert, ist das Land wunderschön und malerisch, und die Anstrengungen werden mit tollen Aussichten belohnt. Von unserer Unterkunft aus konnte man wie gesagt ungehindert auf das Meer blicken, und auch entlang der nördlich gelegenen Küste. Hier, an den Abhängen und den Tälern der Berge, reiht sich ein verschlafenes, rotgedächertes Dörfchen ans andere. Und wenn der Mond dann über dem Wasser steht und das ganze Meer anfängt zu glitzern, vergisst man schnell die Strapazen anstrengender Ausflüge entlang der abenteuerlichen sizilianischen Straßen. Da kann man schon mal den Abend auf der Terrasse verbringen, bei einem guten Glas Rotwein –  und einem bananengelben Sommerkleid 😉

LG Biene

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