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Pflege von Sukkulenten

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Diese kultigen kleinen Pflanzen begegnen uns auf sämtlichen Blogs und social media Plattformen: die Sukkulenten! Von tiefgrün bis violett, haarig oder stachelig: die Wasser speichernden, knubbeligen Pflanzen werten unsere Wohnzimmer mit ihrem schicken Look auf. Was es bei der Pflege der Exoten zu beachten gibt, zeige ich euch heute in einem Überblick.

Sukkulenten mögen es sonnig und trocken

Sukkulenten kommen in Gegenden vor, in denen wenig Regen fällt und die Temperaturen hoch sind, zum Beispiel in Wüsten und Gebirgen in Amerika, Afrika und Asien. An diese Bedingungen haben sich die genügsamen Pflanzen gut angepasst. Das macht sie zu einer guten Wahl für all diejenigen, die gerne mal vergessen, ihre Zimmerpflanzen zu wässern. Denn wenn sie mal Wasser bekommen, speichern Sukkulenten dieses schnell in ihren kompakten, fleischigen Blättern. Mit längeren Trockenphasen kommen sie problemlos aus, und freuen sich dann über ein seltenes, aber dafür ausgiebiges Bad. Stellt man sie dann noch an ein sonniges Fleckchen auf der Fensterbank, wird man lange seine Freude an ihnen haben. Ist es der Pflanze zu dunkel, macht sich das anhand ihrer heller werdenden Farbe und der Vergeilung der Blätter bemerkbar. Das heißt, dass die Blätter besonders stark in die Länge wachsen, statt wie gewohnt dick und kompakt zu bleiben. Ein Südfenster ist also genau der richtige Ort für die Pflanzen.

letters&beads-sukkulenten-fakten-diy-lifestyle-waessernWässern und Düngen

Wie schon gesagt, kommen Sukkulenten aufgrund ihrer Speicherkapazitäten mit wenig Wasser aus. Zu viel Wasser kann ihnen sogar schaden. Staunässe unten im Topf oder zu häufiges Wässern kann dafür sorgen, dass die Wurzeln verfaulen. Das heißt: lieber etwas zu wenig als zu viel wässern! Manch einem Kaktus reicht es sogar, nur ein- oder zweimal pro Jahr gegossen zu werden! Für gewöhnlich ist alle paar Wochen zu gießen aber ein guter Richtwert. Eine tolle Methode ist es, den Topf alle paar Wochen ins Wasser zu stellen – hier saugt sich die Erde mit Wasser voll, was die Pflanze lange versorgt. Doch auch hier gilt es, Staunässe zu meiden: der Topf sollte noch mindestens 10 Minuten nach dem Wasserbad abtropfen, damit die Pflanze sich wohl fühlt.

Wenn diese Methode mit dem Bad nicht möglich ist, sollte man die Sukkulenten am besten mit einer Gießkanne mit dünner Tülle gießen. Damit kann man das Wasser gezielt auf die Erde gießen, und die Blätter bleiben von den Tropfen verschont (bei einigen Arten gibt das nämlich Wasserflecken auf den Blättern). Sollte man dann doch tatsächlich etwas zu lange vergessen haben, die Pflanze zu gießen, äußert sich das an den eingehenden, schrumpeligen Blättern. Hier also schnell Abhilfe schaffen!

letters&beads-sukkulenten-fakten-diy-lifestyle-abfluss

Unterstützen kann man die Drainage von überschüssigem Wasser durch Abflusslöcher unten im Blumentopf. Was ihre Erde angeht, haben Sukkulenten kaum Ansprüche. Spezielle Sukkulentenerde kann man kaufen, aber auch ganz normale Blumenerde, gemischt mit Sand, reicht ihnen aus. Der Sand gewährleistet ebenfalls einen guten Wasserabfluss. Während ihrer Wachstumsphasen in den Sommermonaten wollen die Pflanzen regelmäßig gedüngt werden, damit ihre Blüte unterstützt wird und die Pflanze insgesamt gestärkt wird. Im Handel findet ihr den Dünger in flüssiger Form, was die Dosierung einfach macht. Aber auch Dünge-Stäbchen oder Granulat sind dank ihrer Langzeitwirkung eine tolle Option für Vergessliche.

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Sukkulenten lassen sich leicht vermehren

Auf meinem Snapchat-Channel @lettersandbeads habt ihr vielleicht schon gesehen, dass mir beim Umtopfen ein kleines Malheur passiert ist und ein kleiner Teil der Pflanze abgerissen ist. Das macht aber nichts, weil man Sukkulenten so gut vermehren kann. An meinem Pflanzenteilchen hing sogar noch noch die Wurzel, darum habe ich sie wieder eingepflanzt und hoffe, dass daraus langsam eine eigenständige Pflanze entsteht. Aber sogar aus einzelnen Blättern lassen sich Sukkulenten ziehen. Dazu lässt man abgetrennte Blätter zunächst gut antrocknen – lasst sie dazu einfach einige Tage liegen. Danach kann man sie einfach auf die Erde legen, mit der Schnittstelle etwas in die Erde gepresst. Hier entsteht bald eine ganz eigenständige Sukkulentenpflanze!

Fazit zur Sukkulenten-Pflege

Hier noch einmal die wichtigsten Stichpunkte zur Pflege eurer Wasser speichernden Pflanzen auf einen Blick:

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Habt ihr noch weitere Tipps? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

LG, Biene

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2 Comments

  • Reply Katy

    Da ich eher zu wenig als zu viel gieße, liebe ich Sukkulenten. Außerdem sind sie vielfältig und sehen toll aus.
    Liebe Grüße
    Katy

    Juli 7, 2016 at 8:35 am
  • Reply Letters & Beads - DIY Blumentopf: Tiere aus Modelliermasse - Letters & Beads

    […] ergibt eine nette Waldtier-Versammlung auf der Fensterbank Vielleicht ziehen hier auch meine Sukkulenten ein, das stelle ich mir richtig schön […]

    September 17, 2016 at 8:03 am
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