Ich verkaufe online total gerne Second Hand – meinen Kleiderkreisel-Account habe ich euch ja schon oft hier verlinkt! Inzwischen kaufe ich aber auch sehr gerne dort ein. Oft wundere ich mich dann, wie nachlässig andere mit den eigenen Einträgen umgehen und sich so bares Geld durch die Lappen gehen lassen. Damit euch das nicht passiert, habe ich euch 5 gute Tipps mitgebracht, mit denen ihr eure Kleidung online besser verkaufen könnt!

Wie oft habe ich online bei Kleiderkreisel schon ein interessantes Teil entdeckt, nur um dann auf den Bildern kaum etwas zu erkennen oder aus der Produktbeschreibung nicht schlau zu werden? Viele Privatverkäufer unterschätzen die Macht einer guten Produktpräsentation und verprellen ungewollt potentielle Käufer. Dabei kann es ganz einfach sein, Kleidung und Accessoires online besser zu verkaufen.

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5 Tipps, um deine Second Hand Schätze online besser zu verkaufen

1. Mache scharfe Tragebilder

Bei einigen Teilen im Second Hand Bereich denke ich mir manchmal, dass die Fotos davon mit einer Kartoffel aufgenommen wurden. Sprich: alles komplett unscharf und verwackelt! Das macht den Kauf sehr unattraktiv, schließlich kauft niemand etwas, was er nicht richtig erkennen kann. Und im normalen Online-Shop sind die Produkte schließlich auch nicht verschwommen. Macht die Fotos am besten bei Tageslicht und vermeidet den Blitz, so werden die Bilder nicht nur scharf, sondern die Farben auch möglichst originalgetreu abgebildet.

Besonders gut seid ihr, wenn ihr eure Kleidungsstücke nicht nur auf dem Bügel hängend zeigt (oder gar auf dem Boden ausgebreitet), sondern an euch selbst. So sehen Interessenten, wie das Kleidungsstück fällt, oder wie groß ein Accessoire wirklich ist.

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2. Gib die wichtigsten Maße an

Zentimeter-Angaben sind neben Tragebildern immer sehr hilfreich. Ich habe zum Beispiel recht lange Beine und Arme und suche eher Kleidungsstücke, die länger geschnitten sind. Mit Ärmel- und Hosenlängen sowie Hosenbundumfang oder Oberweite in Zentimetern kann ein Online-Käufer schon viel anfangen. Insbesondere, wenn du keine Tragebilder zeigen kannst (z.B. wenn das Teil nicht mehr passt), solltest du auf diese Angaben nicht verzichten, um deine Teile online besser zu verkaufen.

3. Zeige das komplette Kleidungsstück

Ich habe schon Fotos gesehen, auf denen beispielsweise ein hübsches Kleid zu sehen ist, nicht aber dessen Saum. Wie soll jemand, der sich für das Kleid interessiert nun wissen, wie lang das Kleid ist? Zu oft werden auf Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt oder eBay die Kleidungsstücke nicht in ihrer Gänze gezeigt. Das reduziert das Interesse am Produkt erheblich.

Sei schlau und mach ein 360 Grad Fotoshooting mit deinen Teilen; komplett von vorne, von hinten, ggf. im geöffneten und geschlossenen Zustand (bei Taschen oder Jacken), vielleicht noch mit einem Schnappschuss des Etiketts. So machst du es potentiellen Käufern so einfach wie möglich, sich einen Eindruck von deiner Ware zu machen, ohne es live sehen zu können.

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4. Teile die Stoff-Zusammenstellung

Dieser Punkt ist manchmal nicht ganz einfach umzusetzen, da Etiketten gerne mal kratzen und darum aus der Kleidung geschnitten werden. Wenn das bei deinen Teilen nicht so ist, teile auf jeden Fall die Zusammensetzung deiner Kleidungsstücke mit deinen potentiellen Kunden. Viele Leute reagieren zum Beispiel auf bestimmte Wollarten empfindlich, wieder andere wollen gerne Kunststoffe meiden. Wenn du über die Stoff-Zusammensetzung Auskunft geben kannst, kannst du damit vielen Kunden hilfreich sein.

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5. Sei ehrlich bei Fehlern (und beim Preis)

Second Hand Kleidung ist nun einmal, wie der Name schon sagt, aus zweiter Hand. Sie wurde bereits getragen und kann deswegen Gebrauchsspuren aufweisen. Klar, wenn man Glück hat, vertickt jemand online seinen nigelnagelneuen Fehlkauf ungetragen und mit Etikett. Aber kleine Flecken, abgetragene Schuhsohlen oder Löcher in Vintage-Kleidungsstücken sind nicht immer zu vermeiden. In dem Fall solltest du auf die Fehler am Kleidungsstück bzw. am Accessoire hinweisen. Viele Käufer scheuen sich nicht davor, in dem Fall einfach Nadel und Faden in die Hand zu nehmen; So kann auch ein unperfektes Teil noch etwas Liebe erfahren.

Genauso fair wie mit Fehlern an den Produkten solltest du bitte auch beim Preis sein. Wir haben schließlich alle Internet und können nachschauen, wie viel das Second Hand Top von H&M mal gekostet hat. Ich kann verstehen, wenn man bei besonderen Kollektionen eine Art “Sammlerwert” angibt, aber bei normalen Stücken sollten selbst bei ungetragenen Teilen die Kosten nie über dem Originalpreis liegen.

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Shop the Look: Mantel (Vero Moda)* | Cardigan (H&M)* | Jeans (ASOS Design)* | Stiefelette (Mango)* | Ohrringe (About You)*

Hast du schon einmal Kleidung online verkauft und eigene Tipps für noch mehr Sales? Teile sie gerne in den Kommentaren! Besuch mich auch gerne auch meinem Account bei Kleiderkreisel – Ich freu mich auf dich!

LG Biene

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