In der vergangenen Woche war es ruhig auf dem Blog, denn ich war in Amsterdam im Urlaub und habe tolle neue Eindrücke und Tipps für euch mitgebracht! Für euren nächsten Städte-Trip habe ich euch ein paar Infos zusammengetragen, damit auch ihr ordentlich was in Amsterdam erleben könnt!

Das Wichtigste vorneweg: Amsterdam ist super international. Man muss kein Holländisch können, um hier einwandfrei zurechtzukommen. Die meisten Holländer können sogar wunderbar Deutsch sprechen, zur Not geht Englisch aber auch immer. Die Verständigung mit Verkäufern, Fahrern und Co ist hier also kein Thema. So könnt ihr ungehindert Amsterdam erleben:

Free Walking Tours

Schneller Überblick gefällig? In vielen Städten werden „kostenlose“ Touren angeboten, in denen man innerhalb von 2-3 Stunden einige interessante Eckdaten über die Stadt erfährt – so auch in Amsterdam. Kostenlos in Anführungszeichen, denn die Führungen basieren auf Trinkgeldbasis, je nach dem, was euch die Tour wert ist.

Es gibt unterschiedliche Free Walking Touren. So gibt es in Amsterdam Rundgänge mit Schwerpunkt auf die jüdische Geschichte oder auch auf dem Rotlichtviertel. Wir haben uns für eine allgemeine Tour (FreeDam Tours) entschieden. Die enthusiastischen Studenten, die die Touren führen, gestalten die Rundgänge trotz der doch echt langen Gehzeit wirklich spannend und freuen sich am Ende natürlich auch auf ihr Trinkgeld. So könnt ihr hautnah Amsterdam erleben, denn Insidertipps kann man sich von seinen Gruppenleitern auch abholen. Und ihr kommt mit coolen Amsterdam-Facts nach Hause, die ihr euren Freunden um die Ohren hauen könnt 😉

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Viele gehen in Amsterdam auch gerne durch das Rotlichtviertel, wo die Damen in den rot beleuchteten Schaufenstern stehen. Das ist kein Problem (und bei Nacht sogar fast romantisch durch das Licht, das sich im Wasser der Grachten spiegelt), doch Fotos schießen solltet ihr lieber wo anders. Die Frauen, die hier arbeiten, tun das diskret und wollen ihre Privatsphäre wahren. Lasst die Kamera und das Handy hier also bitte in der Tasche, wenn ihr Ärger vermeiden wollt.

Mobil sein

Das Fahrrad und das Mofa sind die wichtigsten Transportmittel der Amsterdamer – aber auch mit die Gefährlichsten! Seid ihr zu Fuß unterwegs, haltet euch nach Möglichkeit nicht auf der Straße auf, denn für Passanten wird hier nicht langsamer gefahren.
Sowohl das Fahrrad als auch ein Mofa kann man sich auf Tagesbasis mieten. Aber auch mit (den erstaunlich pünktlichen) Bussen und Trams kommt man überall gut hin – sie fahren ca. alle Viertelstunde durch die Stadt. Am besten eignet sich hier ein Tagesticket für 7,50 EUR, das 24 Stunden gültig ist (bzw. 48 Stunden für 12,50 EUR).

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Essen und Trinken

Rund um den Leidseplein lässt es sich durch alle Herren Länder schlemmen. Gyros, Tapas, Steak, Pizza, Burger – alles, was das Herz begehrt lässt sich in den engen Gassen finden. Plant hier aber besonders für eure Getränke einige Euros mehr ein. Ein Glas Wein und ein kleines Bier spielen hier preislich in der selben (höheren) Liga. Lasst ihr euch einige Meter weiter in den Nordosten treiben, findet ihr auch belebte Restaurants am Rembrandtplein. Zentraler würde ich eher nicht essen gehen – hier ist der Touristentrubel zu groß, die Restaurants sind rappelvoll und meist auch nicht sooo gut.

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Und noch ein (vermutlich nicht ganz so) Geheimtipp für alle Naschkatzen: im Winkel 43 im Stadtteil Jordaan gibt es Apfelkuchen, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch mindestens so super schmecken! Bestellt euer Stück unbedingt mit Sahne und einer Tasse Kaffee dazu, und meidet am besten die Mittagszeit – da ist es meist so voll, dass man für seinen Apple Pie anstehen muss!

Shoppen

In Amsterdam gibt es kein Frühshoppen 😉 Es lohnt sich erst, ab 11 oder 12 Uhr zum Bummeln zu fahren, denn vorher sind nur wenige Läden bereits offen. Wenn es dann aber so weit ist, kennt die Shopping Tour kein Halten mehr! Coole, cleane Looks und handgemachte Accessoires warten in den Boutiquen bei den 9 Straßen (De 9 Stratjes), südlich des Anne Frank Hauses. Zudem erwarten euch in Amsterdam Vintageshops in Hülle und Fülle; hier muss man extra viel Zeit mitbringen, damit man sich durch alle Kleiderständer wühlen kann.

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Kunst und Kultur

Was man auf jeden Fall in Amsterdam erleben muss, sind die vielen Museen, die die Kunst und Kultur Hollands feiern. In der Museumstraat findet sich die geballte Kulturpower: das Rijksmuseum, das Van Gogh Museum, das Stedelijk Museum und sogar ein Diamantenmuseum befinden sich auf dem kleinen Fleck hinter der Singelgracht. Oft gibt es sogar tolle Kombitickets, mit denen ihr nach eurem Besuch im Museum vergünstigte Kanaltouren durch die Grachten machen könnt. Seid schlau und bestellt euch schon vorab online eure Eintrittskarten, so erspart ihr euch das Anstehen – das gilt übrigens ganz besonders für das Anne Frank Haus!

Weniger klassisch, aber nicht weniger kulturell vielseitig geht es auch bei der NDSM-Werft zu. Nehmt euch einen Tag Zeit und die Fähre über die Ij, um coole Streetart, szenige Cafés und einen Ausblick auf den Fluss und Amsterdam dahinter zu genießen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Erkunden! Hinterlasst mir eure schönsten Amsterdam Erlebnisse doch gerne in den Kommentaren 🙂

LG Biene