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Über Trend Erscheinungen reden wir in der Mode ja ständig. Was grade trendy ist, ist morgen eigentlich schon wieder out und wird durch eine neue Modeerscheinung ersetzt. Aber was erwartet uns auf lange Sicht in einer ferneren Zukunft – weiter noch als die nächste Saison oder das nächste Jahr? Redet mit und sichert euch eine von 2 Destroyed Mesh Jeans von Million X*!

Innovationen entstehen aus Visionen. Und auch in der Mode werden Herstellungsprozesse, wie wir sie derzeit kennen auf Dauer nicht mehr weitergehen (können). Darum werden viele Fragen gestellt, mit denen man sich aktuellen Problemen stellen will – und so vielleicht ganz neue Trends in der Mode setzen kann.

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Was wäre also, wenn…

…Roboter unsere Schuhe herstellen würden?

Schon lange keine Zukunftsmusik mehr: Adidas setzt wieder mehr auf nationale Herstellung. Um weiter bezahlbar zu bleiben (denn wir Deutschen sind teure Arbeitskräfte) werden Roboter eingesetzt, die die Arbeit von Menschen erledigen. Dank des 3D Drucks ist es möglich, bis zu einer halben Million Paar Schuhe im Jahr herzustellen. Das sind zwar Peanuts im Vergleich zum normalen Output der Marke. Aber es ist ein wichtiger Trend in der Industrie: wenn wir lange Transportwege und Ausbeutung in Fernost mit dieser Technologie umgehen können, ist dies ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Mode.

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…unsere Mode endlich nachhaltig wäre?

Apropos Nachhaltigkeit: Die Modeindustrie ist bisher eine der schmutzigsten auf der Welt. Jährlich werden in den Fast-Fashion Häusern teilweise mehr als 12 Kollektionen durch die Läden gejagt – also mehr als eine pro Monat. So entsteht beim Konsumenten nicht nur der Eindruck, er müsse schnell viel neue Kleidung kaufen. Es entstehen auch unglaubliche Textilmassen, die schnell zu Schrankleichen werden – und damit zu Müll. Dass darüber hinaus die Qualität und auch die NäherInnen an dieser Mechanik leiden, muss ich hier vermutlich nicht noch betonen.

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Der Trend Nr. 1:  Langsamkeit

Mode muss wieder langsamer werden, um Rohstoffe zu schonen und um die immer wachsende Weltbevölkerung versorgen zu können. Und wird zukünftig wieder aufwendiger gefertigt sein. Eigentlich können wir als Endverbraucher davon nur profitieren: wie schön ist es, qualitativ hochwertige Stoffe auf der Haut zu haben, statt chemiedurchtränkte 3 Euro Shirts? Die Trend Vorhersage von Trendforscherin Lidewij Edelkoort:

“Die Designer haben zu lange hinter Computern gesessen und nur T-Shirt um T-Shirt um T-Shirt entworfen. Viele von ihnen wissen gar nicht mehr, wie man aufwendige, verzierte Stücke herstellt.” Nun aber könne sie beobachten, dass gerade junge Designer die Dinge wieder selbst in die Hand nehmen und sogar alte Handwerksstätten aufkaufen, um diese wiederzubeleben. (Quelle: Vogue)

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…es nie wieder Sales gäbe?

Schön und traurig zugleich; je effizienter der Online-Versand wird und je klüger unsere Daten ausgewertet werden, desto besser können Angebote und Kleidungsstücke auf uns abgestimmt werden. Das heißt einerseits, dass es zukünftig weniger Ärger mit nicht passender Kleidung geben kann. Heißt aber auch, dass die Schlussverkäufe ihr Ende finden könnten. Denn wenn es durch individualisierte Angebote keinen Überschuss gibt, dann gibt es auch keine Not mehr, die Lagerhäuser leer zu räumen. Doch vielleicht kommt gerade diese Trend Vorhersage noch etwas verfrüht: schließlich lieben es viele, im Laden nach Neuigkeiten zu stöbern und sich von neuen Stilen überraschen zu lassen.

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Top: H&M 

Weste: Mango 

Jeans: Million X

Rucksack: Asos 

Armreifen: Cheap Monday

Schuhe: BDB Generation letters beads_fashion_trend-voraus-zukunft-mode-outfit_million x_detail

LG, Biene


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