Die Fastenzeit ist erstaunlich schnell vorüber gegangen, weil auf der Arbeit und auf dem Blog für mich so viel los war, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist. Da fiel mir meine diesjährige #nospend Challenge erstaunlich leicht! Während meiner Fashion-Enthaltsamkeit mache ich mir aber auch stets Gedanken über mehr Minimalismus in meiner Garderobe. Dazu möchte ich euch ein paar Tipps auf den Weg geben, mit denen ihr weniger unnötige Dinge im Kleiderschrank ansammelt.

Krimskrams und Schnickschnack finden ihren Weg auf unterschiedliche Art und Weise in unseren Kleiderschrank. Manchmal kaufen wir einfach Dinge, die wir vor Ort super fanden – und die uns zuhause schon nicht mehr interessieren. Wieder andere Sachen schleichen schon seit Jahren mit uns durch‘s Leben, ohne je getragen worden zu sein.

Dabei belasten ungebrauchte Gegenstände einen sehr und nehmen Platz weg für Sachen, die man tatsächlich gebrauchen kann. Darum bringe ich euch heute einige Tipps mit, mit denen man weniger unnötige Kleidungsstücke im Schrank ansammelt.

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Die 3-Tages Regel

Dieses eine trendige Teil musst du jetzt unbedingt haben? Manchmal entscheidet ein Impuls darüber, ob wir neue Kleidungsstücke kaufen. Aber: Hetz‘ dich nicht beim Shopping. Wenn du dir vor Ort nicht einig werden kannst, ob du dieses eine Teil wirklich haben willst, dann lass es lieber erst mal liegen. Und nimm dir drei Tage Zeit: geht dir das Kleidungsstück nach dieser Bedenkzeit immer noch nicht aus dem Kopf? Dann kaufe es. Aber wenn du es in der kurzen Zeit schon wieder vergessen hast, musst du das Teil wohl doch nicht so dringend haben.

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Check, check, check!

Regelmäßige Inventur ist das A und O für einen aufgeräumten Kleiderschrank. Es gibt unterschiedliche Methoden, mit denen man die eigenen Bestände sinnvoll überprüfen kann. Viele gehen nach dem Prinzip „behalten, ausbessern, weggeben“ durch ihre Sachen und sortieren nach diesen drei Kategorien ihre Kleidung. Aber auch der Trick mit falsch herum gedrehten Kleiderbügeln kann hilfreich sein um zu überblicken, welche Kleidungsstücke nach einem festgesetzten Zeitraum nicht getragen wurden. Noch mehr Tipps dazu lest ihr in diesem Beitrag darüber, wie man eine Linie in die Garderobe bringt.

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Newsletter, adé!

Wenn die Versuchung groß ist, ist es schwierig, zu widerstehen. In Newslettern vieler Shops werden einem immer neue, tolle Angebote unterbreitet. Vor lauter Torschusspanik („nur heute gültig!“, „Der Countdown läuft!“) greift man dann online zu mit dem Gedanken, ein grandioses Schnäppchen gemacht zu haben. Tatsächlich ist man reingefallen auf eine Masche, die einem suggeriert, man verpasse eine einzigartige Gelegenheit. So sammeln sich dann die ungeliebten Neuzugänge im Kleiderschrank. Also: Newsletter abbestellen! Der nächste Sale kommt bestimmt, bei dem man dann auch tatsächlich etwas findet, das einem wirklich gefällt.

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Let it go

Jeder kennt diese eine Jeans, in die man irgendwann wieder reinpassen will, wenn man endlich ein paar Pfunde losgeworden ist. Das Abiballkleid, die Schuhe, die man beim ersten Date getragen hat… mit unserer Kleidung verbinden wir gerne schöne Erinnerungen und Wunschträume. Doch wer weniger unnötige Dinge im Kleiderschrank sammeln will, sollte ehrlich zu sich sein. Wenn ein Teil auch nach Jahren immer noch nicht geflickt wurde, oder die Diät doch nicht so gut angeschlagen hat wie erhofft, dann müssen die entsprechenden Sachen endlich entsorgt werden. Und ganz ehrlich: wer will durch eine staubige Jeans daran erinnert werden, dass man immer noch nicht die letzten 5 Kilo losgeworden ist?

Welche Tipps habt ihr für weniger Kram im Kleiderschrank? Verratet sie mir in den Kommentaren!

LG, Biene