DIY Infused Oil: Kaffeeöl

Wer liebt Kaffee noch so sehr wie ich? Eine frisch gebrühte Tasse Kaffee ist nicht nur sehr lecker und weckt einen morgens ordentlich auf. Auf der Haut wirkt die dunkle Bohne auch wahre Wunder. Einfach herzustellen und vielseitig einsetzbar ist ein selbstgemachtes Kaffeeöl, in dem die Power der gerösteten Bohne steckt! Was das Öl alles für euch tun kann und wie man es selber macht, zeige ich euch heute.

Wer fühlt sich nicht königlich, wenn er sich mit einem erlesenen Öl nach einem Bad / einer Dusche die Haut einreibt? Im Internet findet man für diese Kosmetik ganz tolle DIY-Schätze, die sich lohnen, einfach mal zuhause nachzumachen. Besonders schön finde ich Infused Oils, also Öle, in denen man andere Zusätze ziehen lässt, sodass diese ihre Inhaltsstoffe an das Öl abgeben. Anregend und straffend wirkt dabei Kaffee, welchen ich im heutigen Kaffeeöl eingelegt habe.

Was kann Kaffeeöl?

Tschüss, müde und schlaffe Haut! Was man vom Wachmachergetränk schon kennt, findet dank Kaffeeöl auch auf der Haut statt. Das Öl mit der Kraft der gerösteten Kaffeebohne strafft die Haut dank des anregenden Koffeins – perfekt zur Anwendung bei Tränensäcken und Augenringen. Auch die Oberschenkel freuen sich über den Effekt; besonders zur Cellulite neigende Haut profitiert von der abschwellenden Wirkung des Öls. Klingt doch gar nicht so schlecht! Und mit nur 2 Zutaten lässt sich das hilfreiche Pflegemittel ganz leicht und günstig selbst herstellen.

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So stelle ich mein Kaffeeöl her:

Level: sehr einfach | Zeit: ca. 30 Min. + Zeit zum Ziehenlassen | Kosten: €

Du brauchst: 

  • 50 g gemahlenen Kaffee
  • 100 ml Olivenöl
  • Einmachgläser
  • Mulltuch, Trichter

Kaffeeöl selbst zu machen ist wirklich ganz einfach: in einem sauberen Einmachglas wird der gemahlene Kaffee mit dem Olivenöl übergossen. Der Kaffee soll komplett überdeckt sein mit dem Öl. Das Glas gut verschließen und einmal schütteln, um die Inhalte miteinander zu vermischen.

Jetzt ist Geduld gefragt, denn das Öl muss nun ca. 2-3 Wochen durchziehen. An einem kühlen und abgedunkelten Ort steht das Glas besonders gut, denkt aber daran, täglich einmal das Glas zu schütteln und den Kaffeesatz damit etwas aufzurühren.

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Habt ihr die Wartezeit hinter euch, nehmt ihr ein weiteres, abgekochtes Einmachglas (oder alternativ eine dekorative Flasche, Hauptsache sauber) und setzt den Trichter oben drauf. Darüber kommt das Mulltuch. Euer nun durchgezogenes Kaffeeöl wird in den Trichter hereingeschüttet, damit der Kaffeesatz sauber vom Öl getrennt wird.

Schon ist das Kaffeeöl fertig! Super günstig, super easy und ohne Plastik, aber trotzdem mit echtem High End Flair 😉 Das Öl eignet sich damit auch sehr gut als Geschenkidee, oder was meint ihr?

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Viel Spaß beim Nachmachen!

LG Biene

17 Gedanken zu „DIY Infused Oil: Kaffeeöl“

  1. Ein wundervoller Beitrag meine Liebe! Kaffeeöl kannte ich bisher noch gar nicht, das muss ich unbedingt mal ausprobieren.

    Ich wünsche dir einen tollen Sonntag,

    liebe Grüße
    Monique

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    • Hi Bettina! Ich trage das Öl einfach mit den Fingern auf, bzw. massiere oder klopfe es ein. Sofern sich in der Flasche kein Schimmel bildet, ist das Öl einige Wochen haltbar – eigentlich so lange, wir auch andere “infused” Öle aus der Küche (z.B. Chili-Öl). Achte auf jeden Fall immer darauf, dass in deiner Flasche nichts verdächtiges herumschwimmt, dann ist alles safe.

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    • Hi Venja, die Lagerung im Kühlschrank ist nicht erforderlich – das Öl härtet bei der Kälte auch aus. Es reicht, das Öl in einem Schrank zu lagern 🙂

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  2. Liebe Biene,

    ich bin eben per Zufall via Pinterest auf deinen Blog gestoßen und schließlich auf diesen Beitrag! Dein Blog gefällt mir unwahrscheinlich gut und dieses Rezept klingt so toll, das werde ich demnächst unbedingt einmal ausprobieren. Es eignet sich bestimmt hervorragend auch als Geschenk und ich liebe sowieso alle Pflegeprodukte, die nach Kaffee duften 🙂

    Liebe Grüße
    Fabi von http://www.villlaimmergruen.de

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    • Hallo Jessi,
      das Koffein ist der Inhaltsstoff, der sich besonders positiv auf die genannten Probleme auswirkt. Daher glaube ich nicht, dass entkoffeinierter Kaffee genauso gute Effekte hätte wie normaler Kaffee.

      GLG Biene

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