Mit einem Windlicht kann man in den besinnlicheren Jahreszeiten tolle Akzente setzen. In Deko-Läden und Baumärkten findet man Laternen und Windlichter in vielen Ausführungen, aber aus Gips lässt sich ein Windlicht auch einfach selber machen! Für die Extraportion Gemütlichkeit in eurem Heim habe ich euch heute eine einfache Anleitung für ein Kugel-Windlicht mitgebracht, das ihr für kleines Geld einfach nachbasteln könnt.

Gut, ich bin nicht die Erste mit der Idee, so ein hübsches Windlicht in Kugelform zu basteln. Trotzdem wollte ich euch meine Anleitung nicht vorenthalten. Denn diese Deko aus Gips ist so einfach und schnell selbstgemacht, dass ich euch nur dazu animieren kann, es selbst mal mit dem Basteln auszuprobieren! Ich arbeite ja sowieso sehr gerne mit Gips, um meine eigene Dekoration zu basteln, wie zum Beispiel diese Kerzenhalter im Ombré-Look. Mit dem Material ist es einfach kinderleicht, hübsche Deko-Elemente selber zu machen!

Zudem kommt man mit dem selbstgemachten Teelichthalter in Kugelform sehr günstig davon. Im Baumarkt bekommt ihr die Hauptbestandteile dieses Do it Yourself-Projektes, nämlich Gips und goldenes Farbspray, für unter 5 Euro! Ob es Windlichter oder Laternen für so einen günstigen Preis im Laden zu kaufen gibt?

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So bastelt ihr euer Kugel-Windlicht aus Gips

Level: einfach | Zeit: 30 min. + Trockenzeit | Kosten: €

Ihr braucht:

  • Luftballon
  • Gips zum Anmischen
  • Küchen- oder Toilettenpapier
  • Goldspray
  • Schale zum Anmischen, Wasser
  • Pinsel, Rührstäbchen, Zeitungspapier

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Legt euch zunächst alle “Zutaten” zurecht, die ihr für die selbstgemachte Deko braucht. Dazu pustet ihr euren Luftballon erst einmal auf – dieser dient euch als Vorlage für das Windlicht. Der Ballon wird so aufgepustet, dass er die gewünschte Größe für das Windlicht hat. Legt euch außerdem schon einmal Zeitungspapier als Arbeitsunterlage aus. Das Küchenpapier wird in handliche Fetzen gerissen, und auch der Pinsel liegt bereit.

Rührt nun den Gips laut Packungsanleitung an. Der flüssige Gips ist nur für ca. 10 Minuten verarbeitungsfähig, also legt direkt los: Tunkt die Küchenpapierstücke in den Gips, und legt diese mit dem Pinsel auf den Ballon. Dadurch, dass Küchenpapier im Gips getaucht wird, erhält das Windlicht noch mehr Stabilität. Der Luftballon wird zur Hälfte mit dieser Technik komplett mit Gips eingedeckt. Die Halbkugel, die ihr mit dem Gips erstellt habt, sollte oben weit genug offen bleiben, damit ihr später mit der Hand bequem ins Windlicht greifen könnt.

Wenn ihr den halben Ballon eingegipst habt, könnt ihr noch mit dem feuchten Pinsel über die gesamte Gipsfläche streichen, um sie glatter und gleichmäßiger zu machen. Legt den eingegipsten Ballon mit etwas Druck auf eurer Unterlage ab, so entsteht am Boden eine kleine Fläche, und das Windlicht rollt später nicht herum.

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Gold-Akzente für das Windlicht

Lasst die Halbkugel über Nacht trocknen. Ist der Gips komplett trocken und hart, könnt ihr den Ballon zerstechen und aus dem Windlicht nehmen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die offene Kante mit einer Schere begradigen; Ich finde den rohen “Zickzack-Look” aber auch sehr schön, habe also mein Windlicht nicht weiter bearbeitet.

Den letzten Touch bekommt der selbstgemachte Teelichthalter schließlich durch das Goldspray, das nur auf die Innenseite der Kugel gesprüht wird. Bei mir hat das gut funktioniert, ohne die Außenseiten abzudecken. Ihr könnt aber gerne vorsichtshalber mit Malerkrepp die Kanten eurer Laterne absichern. So geht dann garantiert keine Goldfarbe daneben. Ist die Farbe getrocknet, stellt ihr einfach euer Teelicht in die Halbkugel. Die goldene Farbe reflektiert wunderschön das Licht der Kerze und sorgt für ein schönes Ambiente.

Fertig ist das Kugel-Windlicht! Bitte beachtet, dass diese Deko nicht für draußen geeignet, sondern nur für den Interior-Bereich gedacht ist.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

LG Biene