Heute habe ich Acrylic Pouring ausprobiert – dabei wird Farbe in Schichten auf eine Leinwand gekippt, sodass dabei Schlieren und andere Effekte entstehen. 

Dafür habe ich das Acrylic Pouring Set von Rico Design verwendet, das mir vor einigen Monaten kostenfrei zugeschickt wurde. Du kannst aber ohne ein fertiges Set dein eigenes Bild gestalten: 

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So funktioniert Acrylic Pouring

Du brauchst:

  • Verschiedene Acrylfarben
  • Acrylic Pouring Medium*
  • Eine Leinwand
  • Pinnwandnadeln
  • Pappbecher und Rührstäbchen
  • Eine Unterlage (Pappe, Zeitungspapier o.ä.)
  • ggf. Fön oder Strohhalm

Fülle zunächst jeweils eine der von dir ausgesuchten Farben in einen separaten Pappbecher. Es empfiehlt sich, für ein spannendes Farbergebnis mindestens 4 verschiedene Farben anzuwenden. Ich habe ungefähr 12 ml pro Farbe für eine 20 x 20 cm Leinwand verwendet.

Zu den Farben kommt nun das Pouring Medium hinzu. Dieses sorgt dafür, dass die Farbe fließfähiger wird und sich leichter über die Leinwand verteilt. Es werden 2 Teile des Mediums mit einem Teil Farbe gemischt. Du kannst du auch mehr Medium verwenden, wenn die Farbe flüssiger sein soll. 

Die Farben werden ordentlich, aber vorsichtig mit dem Pouring Medium verrührt, um Luftblasen zu vermeiden. Falls doch Luftblasen in der Farbe sind, kannst du den Becher noch etwas auf die Unterlage klopfen, um diese raus zu rütteln.

In einem leeren Pappbecher werden die Farben jetzt nacheinander hereingekippt. Du kannst hier herum experimentieren und zum Beispiel von einer Farbe mehr oder weniger hineingeben. Ich habe alles von meinen Farben in den Becher getan, und nur mit der Reihenfolge herumgespielt. 

Mit einem sauberen Stäbchen ziehst du nun noch einmal kreuzförmig durch die aufeinander geschichteten Farben, damit sie sich schon etwas vermischen. Du kannst das aber auch lassen, so werden die Farben auf der Leinwand dann eher kreisförmig herauslaufen.

Die Farben werden mit dem Pouring Medium im Verhältnis 1:2 vermischt (Bild oben). Danach werden die einzelnen Farben in einem leeren Becher übereinander geschichtet (Bild unten).

Jetzt kommt die Farbe auf die Leinwand!

Lege die Leinwand mit der Oberfläche auf die Öffnung des Farbbechers. Drehe jetzt beides gemeinsam auf den Kopf, sodass der Becher immer noch fest auf der Leinwand steht – es soll noch keine Farbe herauslaufen.

Platziere die Leinwand vorsichtig auf der Unterlage und ziehe den Farbbecher senkrecht nach oben. Damit wird sich der gesamte Becherinhalt über die Leinwand ergießen. Kippe und wende die Leinwand, damit sich die Farbe über die gesamte Fläche und auch alle Ecken verteilt. 

Dabei entstehen verschiedenfarbige Schlieren und sogenannte “Fenster”. Mit einem Fön oder einen Strohhalm kannst du die Farbe noch etwas manipulieren, um versteckte Farbschichten wieder frei zu pusten.

Eine saubere Pinnwandnadel hilft außerdem dabei, kleine Luftblasen in der Farbe zum Platzen zu bringen. 

Spiele einfach mit der Leinwand herum, bis dir das Ergebnis gefällt. Ich habe zum Beispiel noch Restfarbe aus dem Becher auf die Leinwand geträufelt und mit dem Strohhalm verteilt, die Leinwand herumgedreht, und auch mit einem der Stäbchen noch mehr Schlieren in die Farbe gezogen.

Wenn dir dein Farbergebnis gefällt, lässt du das Bild mindestens 1 Tag trocknen, oder so lange, bis die gesamte Farbe trocken ist. Schon ist das Acrylic Pouring Bild fertig!

Wenn die Farbe noch feucht ist, könnte man mit anderen Medien noch weitere Effekte erzielen. Mit Metallicfarben, Glitzer oder Blattmetall lässt sich der Look deines Acrylic Paintings einfach aufwerten. Wasser oder Alkohol verursachen mehr “Fenster”-Effekte auf deinem Pouring Bild. Und man kann sogar ein Flambiergerät zum Einsatz bringen, um die Farbe auf der Leinwand zu verändern!

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Ich hoffe, das DIY hat dich inspiriert, es auch einmal mit Acrylic Pouring zu versuchen. Welche Farben würdest du in deinem Kunstwerk einsetzen?

LG, Biene

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