Abends vor dem Zubettgehen ist die ideale Zeit, die Haut zu pflegen. Denn dann beginnt die Zeit, in der die Hautregeneration richtig angekurbelt wird – umso besser, wenn man diese mit einer gut durchdachten Abendroutine unterstützen kann. Wie diese bei mir abläuft, verrate ich euch im heutigen Beitrag.

In letzter Zeit bin ich zu einem echten Beauty-Junkie mutiert! Das Auftragen von Make-Up habe ich wieder so richtig für mich entdeckt und ist der neue Luxus, den ich mir gönne. In der Pflege will ich aber weitestgehend bei DIY bleiben. Und habe mir deswegen für den heutigen Beitrag überlegt, mit welchen selbstgemachten Beautyprodukten ich meine Haut während meiner Abendroutine pflegen kann.

Denn die Hautpflege mit unverpackten Mitteln und DIY Produkten ist wirklich ganz einfach und auch sinnvoll. Man muss sich das nur mal vor Augen führen: Den Tag über wird die Haut nicht nur durch Make-Up, sondern auch durch Berührungen, Umweltverschmutzung oder UV-Strahlung beansprucht. Da ist es Abends umso schöner, wenn man weiß, was man sich auf die Haut tut, um diese wieder zu entlasten und bei der Regeneration zu unterstützen.

Meine Abendroutine in der Hautpflege

Reinigen

Zunächst muss erst mal das Make-Up und der ganze Dreck vom Gesicht. Ich verwende dafür die neutral-milde Stückseife von Dr. Bronner*. Die Fair Trade Seife ist biologisch abbaubar, vegan produziert, verpackt in recyceltem Papier und mit Wasserfarbe bedruckt. Außerdem enthält sie keine synthetischen Schaumbildner, Verdickungsmittel oder Konservierungsstoffe, was sich auf meine trockene Haut positiv auswirkt. Ich habe nach der Wäsche kein Trockenheitsgefühl auf der Haut und kann sogar mein Augen Make-Up damit herunter nehmen. Sollte nach der Wäsche doch noch was übrig bleiben, verwende ich Kokosöl als natürlichen Make-Up Entferner.

Wem die Stückseife noch zu aggressiv ist (obwohl das bei meiner empfindlichen Haut schon echt gut klappt), der kann auch eine Reinigungsmilch verwenden. In Verbindung mit einer elektronischen Reinigungsbürste wird das Gesicht dann auch wirklich sauber.letters_and_beads_beauty_diy_abendroutine_dampfbad_hautpflege

Poren öffnen im Dampfbad

Jetzt wird das Home Spa-Feeling angeschaltet! In einem Dampfbad lassen sich nach der Reinigung die Poren öffnen, so sind sie gut vorbereitet auf den nächsten Beauty-Step. Ich mache es gerne so, dass ich mich einfach über den Herd und einen dampfenden Topf stelle (mit einem Handtuch über dem Kopf, sodass sich der Dampf vor dem Gesicht stauen kann). Im Topf können zum Beispiel ein paar Beutel Kamillentee liegen, die die Haut beruhigen. Haltet das Gesicht nur nicht zu nah über das Wasser, denn das ist verdammt heiß und birgt eine Verbrennungsgefahr! Generell ist so ein Dampfbad eine tolle Sache bei beanspruchter und auch zu Unreinheiten neigender Haut.

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Kühlen und schützen mit Quark und Honig

Nach ca. 10 Minuten im Dampfbad ist einem ganz schön warm! Die Haut soll sich nach dem vorangegangenen Schritt erst mal wieder kurz auskühlen, bevor es weitergeht. Denn nun soll eine Maske aufgetragen werden – natürlich selbstgemacht. Dafür wird ein EL Quark mit einem TL Honig zu einer geschmeidigen Mischung verrührt. Diese wird dann auf das Gesicht aufgetragen, die Augen werden ausgespart. Der Quark wirkt kühlend und beruhigend auf die Haut, der Honig hat eine entzündungshemmende Wirkung. Auch hier reichen 10-15 Minuten, danach kann die Maske mit lauwarmen Wasser wieder abgewaschen werden.

Alternative Rezepte für selbstgemachte Gesichtsmasken findet ihr übrigens auch hier und hier.

Augenbrauen zupfen

Wenn schon Augenbrauen zupfen, dann während der Abendroutine. So haben die Rötungen, die während des Zupfens entstehen, Zeit, über Nacht wieder abzuklingen. Damit die etwas unangenehme Prozedur etwas entspannter wird, reibe ich die Brauenpartie gerne mit einem Eiswürfel ab, sodass die Haut quasi betäubt ist. Auch Schwellungen kann man damit Einhalt gebieten. Ausreißer werden dann einfach mit der Pinzette in Wuchsrichtung ausgezupft.

Kokosöl und Teebaumöl gegen Hautunreinheiten

Sollte sich die Haut nach der Anwendung mit der Quarkmaske wieder etwas angespannt anfühlen, hilft bei ein bisschen Kokosöl. Und sollten sich wieder mal Pickel auf die Haut geschlichen haben, mische ich dem Kokosöl gerne noch wenige Tropfen Teebaumöl zu und trage diesen Mix dann als Nachtmaske auf das Gesicht. Die Idee für diese Overnight Maske habe ich vor einigen Jahren auf dem Blog von Free People entdeckt. Morgens wacht man dann mit einer butterweichen und etwas reineren Haut auf.

Welche Steps gehören bei euch unbedingt in die Abendroutine? Verratet es mir in den Kommentaren!

LG Biene