Wie ihr wisst, geht es hier bei letters & beads immer mal wieder um das Thema “bewusst leben”. Dabei geht es mir vor allem darum, weniger Müll zu produzieren und insgesamt eben bewusster zu konsumieren, statt Trends hinterher zu rennen und dabei billige und unter fragwürdigen Bedingungen produzierte Produkte zu erwerben. Bisher habe ich mich dabei vor allem auf das Thema Fashion konzentriert, zum Beispiel mit meinen vielen DIY-Ideen, mit meinen Tipps für’s clevere Shoppen und meiner vergangenen #NoSpend Challenge. Heute widme ich mich erstmals auch mal meiner Beauty-Routine.

Denn wenn es hier um Bewusstsein gehen soll, dann muss ich mir erst einmal vor Augen führen, womit ich es in meinem Beauty-Department eigentlich zu tun habe: nämlich mit einer gewaltigen Ansammlung an Cremes, Pudern und Lotions. Ich habe letztens versucht zu zählen und kam bei den Bodylotions allein schon auf 9 (!) Stück. Selbst wenn ich mich täglich überall ordentlich eincremen würde, ist das für eine Person einfach viel zu viel Zeug. Zugegeben, vieles davon wurde mir in Rahmen von Produkttests für den Blog zugeschickt. Aber jetzt sind die Produkte eben da. Dazu kommen natürlich noch Gesichtscremes (natürlich Tages- und Nachtcremes), Fuß- und Handcremes, Shampoo, Spülungen, diverse andere Pflegeprodukte… von meiner Schminke fange ich hier gar nicht erst an.

Erste Schritte zur neuen Beauty-Routine

letters&beads-beauty-routine-ungeoeffnetEs muss also ein Ruck durch meine Beauty-Routine gehen. Darum leite ich ab sofort einige Schritte ein, um diese Masse an Mädchenkram etwas einzudämmen.

Zuerst einmal werde ich evaluieren, welche Sachen ich nun eigentlich noch brauche, und ob ich nicht sogar einiges weiterschenken kann – denn bei manchen Cremes kam ich noch nicht einmal dazu, sie zu öffnen. Vielleicht springt dabei ja sogar ein Gewinnspiel für euch raus 🙂

Dann heißt es natürlich: aufbrauchen, bevor neue Beauty-Produkte einziehen dürfen. Gar nicht mal so einfach, wenn man nach dem Aussortieren immer noch drei angefangene Gesichtscremes in der Bude rumstehen hat. Und man noch dazu manchmal etwas faul ist und sich öfter einfach nicht eincremt. Damit ich aber trotzdem brav meine Pflegeprodukte benutze, stehen sie alle hübsch aufgereiht vor dem Badezimmerspiegel. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass ich die Pflege nach der Wäsche verwende.

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Dieser Gedanke zieht auch schon die nächste Frage nach sich: was für Produkte benutze ich eigentlich wirklich? Denn nicht alles, was im Laden so feil geboten wird, benutze ich auch regelmäßig. Wie gesagt, ich bin eben faul und vergesse manchmal einfach, dass wöchentlich ein Peeling ansteht oder dass die Füße jeden Abend gerne eingecremt werden. Außerdem benutze ich Body Lotion nur, wenn ich starke Spannungsgefühle auf der Haut habe. Kurz, so viele Beautysachen brauche ich gar nicht, um gut gepflegt zu sein. Hierzu muss ich noch einmal richtig in mich gehen und beobachten, welche Hautpflege ich wirklich benutze, um zukünftig bewusster neue Anschaffungen zu tätigen.

Mein Fazit

letters&beads-beauty-routine-bodylotionUm meine Beauty-Routine langfristig umzustellen, werde ich ab sofort folgende Schritte unternehmen:

  • Sichten und Sortieren: was kann weg, was soll bleiben?
  • Aufbrauchen: neue Pflegeprodukte werden erst einmal nicht gekauft
  • bewusst machen: was für Produkte benutze ich eigentlich regelmäßig, und worauf kann ich künftig verzichten?

Über kurz oder lang möchte ich außerdem den Weg Richtung Naturkosmetik gehen. Dazu habe ich mich schon über ein paar Produkte auf dem Markt informiert, aber ich werde wohl auch damit anfangen, meine Pflege selbst herzustellen. Ich  kann euch schon jetzt versprechen, dass es deswegen in der Beauty-Abteilung auf dem Blog einiges an DIY-Projekten geben wird! Also seid gespannt.

Denkt ihr auch gerade darüber nach, eure Hautpflege neu zu organisieren? Wie geht ihr an das Projekt dran, habt ihr Tipps? Immer her damit in den Kommentaren 🙂

LG Biene