Eine Pinnwand muss nicht immer aus Kork oder Metall sein! Im heutigen Upcycling Projekt zeige ich dir, wie du aus einem alten Bilderrahmen deine eigene Pinnwand gestalten kannst.

Hast du in deiner Gegend auch ein “Bermuda-Dreieck”? Hier landen gerne Sachen, die Leute aus ihren Wohnungen aussortiert haben; Eine Sperrmüll-Ecke eben. Ich habe ein Riesenglück gehabt und gleich 2 Bilderrahmen in derselben Größe bei uns in der Siedlung gefunden und mit nach Hause genommen.

Nachdem ich sie sauber gemacht habe, habe ich mir für beide Bilderrahmen spannende DIY-Upcycling Projekte überlegt: Das Erste zeige ich dir heute! Und zwar wird aus einem alten Bilderrahmen aus Holz eine praktische Pinnwand, an der du deine Fotos, To-Do Listen, Eintrittskarten und vieles mehr aufhängen kannst!

Bis auf die Schaumstoffplatte hatte ich für dieses DIY-Projekt alle Bestandteile bereits daheim; Mich hat das selbstgemachte Memoboard also nur ca. 6 Euro gekostet. Insgesamt würde ich den Kostenpunkt für das Projekt trotzdem eher “mittel” einschätzen für alle, die den Bilderrahmen, den Stoff, Farben und andere Gegenstände noch besorgen müssen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

So kannst du deine Upcycling Pinnwand selber machen

Level: sehr einfach | Zeit: ca. 45 Min. + Trockenzeit | Kosten: €€

Du brauchst:

letters and beads DIY blog-Bilderrahmen Upcycling- Pinnwand selber machen Close-Up

Nimm zunächst den Bilderrahmen auseinander: Das Glas wirst du für dieses Projekt nicht mehr benötigen, die Rückwand legst du jetzt erst einmal beiseite. Den Bilderrahmen selbst musst du erst einmal mit dem Schleifpapier bearbeiten, damit die Oberfläche für den geplanten Anstrich vorbereitet ist. Wenn der gesamte Rahmen abgeschliffen ist, wische ihn ab, um ihn von Staub und abgeschliffenem Schmutz zu befreien.

Im nächsten Step kannst du den Rahmen auch schon in der Farbe deiner Wahl streichen. Ich habe zuhause noch ein bisschen Wandfarbe von meinem Wohnzimmer Make-Over da gehabt, die ich einfach für dieses Upcycling wieder verwendet habe. Das Grün ist nämlich genau passend für den Stoff, den ich für die Pinnwand verwenden möchte und die Wandfarbe hat ein interessantes, mattes Finish auf dem Rahmen hinterlassen. Du kannst aber auch Acryl Farbe oder Farbe speziell für das Material nutzen, aus dem dein Bilderrahmen besteht (in meinem Fall Holz). Alle sichtbaren Seiten vom Bilderrahmen habe ich angemalt und dann trocknen lassen.

Währenddessen habe ich mich um die Fläche für mein Pinboard gekümmert. Die Schaumstoffplatte (aus dem Baumarkt) habe ich zunächst mit einem Messer zugeschnitten. Sie sollte genau auf die Fläche der Bilderrahmen-Rückwand passen. Auf diese Rückwand habe ich eine großzügige Menge Kleber gegeben und mit einem Pinsel verteilt. Darauf wird dann der Schaumstoff angedrückt.

Schnapp dir nun deinen Stoff. Ich habe dafür einen Stoffrest verwendet, den ich von einem Kleid übrig hatte. Dieser hat ein schönes Blumenmuster und passt super zur Farbe, die ich für den Bilderrahmen benutzt habe! Lege deinen Stoff mit der schönen Seite nach unten und darauf die Schaumstoffplatte mit der angeklebten Rückwand. Der Stoff sollte rundum genügend über die Rückwand lappen, sodass du den Stoff auf der Rückseite festtackern kannst. Unnötigen Stoff kannst du jetzt einfach wegschneiden.

Jetzt anmelden:

Bleib immer auf dem Laufenden mit dem Letters & Beads Newsletter!

Ich willige ein, dass letters & beads mich per E-Mail Newsletter über neue Inhalte auf dem Blog informiert. Dazu erlaube ich letters & beads, mein E-Mail-Öffnungs-, Klick- und Downloadverhalten zu analysieren, um mir interessante Inhalte gezielt zuzusenden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, indem ich mein Abonnement via den Abmeldelink im Newsletter beende. 

Mit der Tackerpistole wird der Stoff jetzt an der Schaumstoff-Rückwand befestigt. Wenn möglich, übe etwas Druck auf die Schaumstoffplatte aus, während du den Stoff festtackerst. So stellst du sicher, dass der Stoff auf der Vorderseite deiner Pinnwand schön straff gespannt ist. Starte damit, dass du in den vier Ecken der Pinnwand den Stoff befestigst, und arbeite dich dann entlang der Seiten vor. Damit erhältst du ein besonders ebenmäßiges Ergebnis auf der Vorderseite.

Mit der Tackerpistole habe ich dann auch einfach rundum die Rückwand mit Schaumstoffplatte am Rahmen festgenagelt. Dazu müssen die Nadeln aus der Pistole mit einem Ende im Rahmen stecken und mit dem anderen im Rand deiner Rückwand. Zum Schluss habe ich mir noch einen Draht so zurecht geschnitten, dass er quer über die Rückseite des Bilderrahmens passt. Mit zwei Tackernadeln habe ich die Enden im Rahmen befestigt und hier noch einmal eingedreht. An dem Draht kann ich nun mein selbstgemachtes Memoboard aufhängen!

Letters and Beads DIY Blog-Bilderrahmen Upcycling-Pinnwand selber machen

Das Upcycling-Projekt war meiner Meinung nach ein Riesen-Erfolg und auch mein Freund stimmt mir zu; Die Pinnwand mit dem Blumenmuster ist richtig schön geworden! Mit Stecknadeln befestige ich hier nun zum Beispiel Urlaubsfotos und andere Erinnerungsstücke.

Wofür würdest du deine selbstgemachte Pinnwand einsetzen? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

LG Biene

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links.

Jetzt anmelden:

Bleib immer auf dem Laufenden mit dem Letters & Beads Newsletter!

Ich willige ein, dass letters & beads mich per E-Mail Newsletter über neue Inhalte auf dem Blog informiert. Dazu erlaube ich letters & beads, mein E-Mail-Öffnungs-, Klick- und Downloadverhalten zu analysieren, um mir interessante Inhalte gezielt zuzusenden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, indem ich mein Abonnement via den Abmeldelink im Newsletter beende. 

Jetzt anmelden:

Bleib immer auf dem Laufenden mit dem Letters & Beads Newsletter!

Ich willige ein, dass letters & beads mich per E-Mail Newsletter über neue Inhalte auf dem Blog informiert. Dazu erlaube ich letters & beads, mein E-Mail-Öffnungs-, Klick- und Downloadverhalten zu analysieren, um mir interessante Inhalte gezielt zuzusenden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen, indem ich mein Abonnement via den Abmeldelink im Newsletter beende.