Moin ihr Lieben! Bei diesem rauen Wetter fange auch ich wieder an, meine von Heizungs- und Herbstluft gebeutelte Haut einzucremen. Dazu verwende ich meine selbst gemachte Bodybutter, die auch ihr ganz einfach zuhause nachmischen könnt!

Normalerweise bin ich kein besonders großer Fan von Bodylotion und Co., weil ich ziemlich faul bin und mir die Zeit lieber für andere Dinge aufspare. Aber mit meiner selbstgemachten Bodybutter macht Eincremen auf einmal wieder Spaß! Vermutlich, weil ich weiß, was ich mir da auf die Haut schmiere und weil ich die Creme nun mal selbst gemacht habe. Da kommt der Hausfrauenstolz durch! Außerdem habe ich damit eines der ersten größeren DIY-Projekte umgesetzt, die ich so auf meiner Liste habe. Und dass ich euch meine Ergebnisse nicht vorenthalten will, hatte ich hier ja auch schon angekündigt.

Das Gute daran ist, dass ich mit meinem Rezept auch nur eine kleine Portion herstelle, die dann auch schnell wegkommt. So steht nicht lange irgendein halbleeres Gefäß im Bad herum, und ich muss mir keine Sorgen machen, dass die Bodybutter vor dem Aufbrauchen schlecht wird.

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So einfach mischt ihr eure eigene Bodybutter an:

Ihr braucht:

4 EL Kokosöl
2 EL Sheabutter
2 EL Mandelöl
1 EL Aloe Vera
8-10 Tropfen ätherische Öle

Im Grunde braucht man sogar nur 3 Zutaten, die Düfte und das Aloe Vera sind optional! Online lassen sich die Bestandteile super bestellen, zum Beispiel bei eNaissance via Amazon*.

Und so geht’s: Das Kokos- und Mandelöl und die Sheabutter bei geringer Hitze schmelzen. Das kann man im Topf auf geringer Stufe machen oder alternativ in der Mikrowelle. Ich würde die Mikrowelle immer in 30 Sekunden Intervallen einschalten, damit die Zutaten nicht überhitzen.

Wenn alles geschmolzen ist, kommen die ätherischen Öle hinzu. Ich habe mich für eine Duftmischung aus Orange und Sandelholz entschieden. Zu guter Letzt wird Aloe Vera zur Mischung gegeben und alles gut umgerührt. Die Aloe Vera wird sich von den Ölen trennen, aber das ist an der Stelle nicht so schlimm. Die Mixtur wird nun für kurze Zeit beiseite gestellt, damit sie zur Weiterverarbeitung kühl genug ist.

Ist die Mischung nicht mehr heiß, kommt jetzt der Mixer zum Einsatz. Mit dem Besen schlagt ihr die Bodybutter auf, bis sie wie Eiklar weiß und steif wird. Die fertige Bodybutter wird dann mit einem Schaber in ein kleines Glas gefüllt. Mit einer Schleife oder einem Etikett verziert sieht das Gläschen dann besonders schön aus, und eignet sich auch als Geschenk super!

Die Bodybutter ist ca. 3-4 Wochen haltbar. Man kann sie im Kühlschrank lagern, allerdings wird sie da – wie eine normale Butter auch – recht hart und ist dann schwer aufzutragen. Bei mir steht das Glässchen deshalb einsatzbereit im Bad.

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Habt ihr gute Tipps oder Ergänzungen für eine selbstgemachte Bodybutter? Verratet es mir in den Kommentaren!

LG Biene

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